Marktlogik: Warum Robotaxis kein klassischer Mobilitätsmarkt sind
Der Wettbewerb bei Robotaxis folgt nicht der Logik klassischer Fahrzeug- oder Mobilitätsmärkte. Robotaxis sind keine Produkte, sondern komplexe Systeme, deren Leistungsfähigkeit sich aus Technik, Regulierung, Betrieb und gesellschaftlicher Integration ergibt.
Marktpositionen entstehen daher nicht primär durch Stückzahlen, Markenstärke oder kurzfristige Skalierung, sondern durch regulatorische Anschlussfähigkeit, institutionelle Tragfähigkeit und systemische Robustheit. Wettbewerb entscheidet sich weniger über Wachstum, sondern über die Fähigkeit, dauerhaft im öffentlichen Raum bestehen zu können.
Im Zentrum steht nicht die Frage, wer schneller skaliert, sondern welches Systemmodell Sicherheitsnachweise erbringen, Verantwortung übernehmen und Betrieb langfristig organisieren kann, ohne regulatorische oder gesellschaftliche Konflikte auszulösen.
Der Robotaxi-Markt ist damit weniger ein klassischer Wachstumsmarkt als ein Selektionsraum, in dem sich nur wenige, institutionell tragfähige Modelle durchsetzen.
Diese Marktlogik wird in internationalen Analysen regulierter Mobilitätsmärkte wiederholt thematisiert.